Restorative Circles erleben. Verstehen. Erste Circles sicher begleiten. 

 

Drei intensive Tage für Menschen, die Konflikte in Teams und Organisationen anders begleiten möchten. Du lernst den vollständigen Restorative Circles Prozess kennen, erlebst die Haltung dahinter und übst erste Facilitation-Schritte in einem geschützten Lernraum 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn Konfliktarbeit mehr braucht als die nächste gute Moderationsmethode ?

Viele Konflikte sehen auf den ersten Blick wie Sachprobleme aus. Ein Prozess funktioniert nicht. Eine Entscheidung ist umstritten. Ein Meeting eskaliert. Zwei Personen kommen nicht miteinander klar.

Unter der Oberfläche geht es häufig um etwas anderes: Menschen fühlen sich nicht gehört. Erwartungen wurden verletzt. Entscheidungen haben Wirkung hinterlassen. Vertrauen ist verloren gegangen.

Restorative Circles geben diesen Ebenen einen klaren Rahmen. Im Training lernst du nicht nur, wie dieser Rahmen aufgebaut ist. Du erfährst selbst, wie es sich anfühlt, darin zu sprechen, zuzuhören und zu facilitieren.

 

Was du lernst – und was du danach kannst

 

Du verstehst, wie Konflikte wirklich entstehen – nicht auf der Sachebene, sondern dort, wo sie tatsächlich wurzeln: in unerfüllten Bedürfnissen und nicht geteilten Erwartungen.

Du kennst den vollständigen RC-Prozess – von den Pre Circles über den Main Circle bis zum Post Circle – und weißt, wie du ihn sicher facilitierst.

Du hast die Haltung verinnerlicht, die den Unterschied macht – keine Täter-Opfer-Logik, keine Parteinahme, echter Dialog auf Augenhöhe.

Du weißt, wie du mit schwierigen Momenten umgehst – wenn Emotionen hochkommen, jemand schweigt oder der Prozess ins Stocken gerät.

Du kannst das Team-Space-Meeting einsetzen – unser bewährtes Format als kraftvolle Alternative zur klassischen Retrospektive, das Konflikte sichtbar macht, bevor sie eskalieren.

Du weißt, wie du ein restoratives System in deiner Organisation etablierst – damit Konfliktklärung nicht vom Einzelfall abhängt, sondern zur Kultur wird.



Was sind Restorative Circles?

In diesem systemischen Ansatz werden alle, die mit dem Konflikt direkt oder indirekt zu tun haben, in die Lösungsfindung einbezogen. Das gemeinsame Ziel: die persönlichen Hintergründe des Konflikts klären. Erst auf dieser Basis können alle Teilnehmenden gemeinsam eine tragfähige Lösung erarbeiten.

Mithilfe eines strukturierten Dialogprozesses entsteht ein geschützter Raum, in dem alle sich mitteilen und gehört werden können. Der Facilitator stellt durch Fragen sicher, dass sich alle verstanden fühlen. Durch diesen intensiven Klärungsprozess werden das Vertrauen innerhalb der Gruppe gestärkt und Beziehungen vertieft.

Restorative Circles…

  • sehen Konflikte als Chance
  • markieren einen Paradigmenwechsel in der Mediation
  • sind ein systemischer Ansatz, der alle direkt und indirekt Betroffenen eines Konfliktes einbezieht
  • ermöglichen einen Dialog ohne Täter-Opfer-Kategorien
  • können Konflikte nachhaltig klären und lösen

 

Woher kommen die Restorative Circles?

Der Berater und Trainer Dominic Barter entwickelte diese besondere Form des Dialogprozesses bereits in den 1990er Jahren in den Favelas von Rio de Janeiro. Seine Vision: Menschen, die von einem Konflikt betroffen sind, kommen in einen gemeinsamen Dialog, hören einander zu, entwickeln Verständnis für unterschiedliche Perspektiven und erarbeiten gemeinsam nächste Schritte.

Restorative Circles fanden anschließend auch Eingang in das brasilianische Justizsystem und werden heute in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten eingesetzt.

Trotz internationaler Aufmerksamkeit ist der Ansatz im deutschsprachigen Raum und insbesondere in Organisationen noch vergleichsweise wenig bekannt. Dabei zeigen unsere vielfältigen Praxiserfahrungen, wie aus selbst stark eskalierten Konflikten etwas Wertvolles entstehen kann: Klarheit, gegenseitiges Verständnis, Verantwortungsübernahme und neues Vertrauen.

In unserem Conflict Culture Playbook haben wir Restorative Circles erstmals systematisch für den organisationalen Kontext adaptiert und als einen zentralen Ansatz für eine konstruktive Konfliktkultur beschrieben.

Mit dem Restorative Circles Workbook gehen wir nun einen Schritt weiter. Es übersetzt den Ansatz konsequent in die Praxis und richtet sich an alle, die Restorative Circles selbst anwenden, moderieren oder nachhaltig in Teams und Organisationen etablieren möchten. Konkrete Leitfäden, Reflexionsfragen und praktische Werkzeuge unterstützen dabei, auch in herausfordernden Situationen einen tragfähigen Dialog zu gestalten.

Egal ob in einem kleinen Team, zwischen einzelnen Kolleginnen und Kollegen oder in einer größeren Organisation: Restorative Circles schaffen einen strukturierten Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven gehört werden können. So fördern sie eine transparente und respektvolle Konfliktkultur und tragen dazu bei, psychologische Sicherheit, Zusammenarbeit und Vertrauen langfristig zu stärken.

 

Restorative Circles vs. klassische Mediation – was ist der Unterschied?

Mediation ist bekannt, etabliert und in vielen Situationen wirksam. Aber sie hat eine strukturelle Grenze, die im Arbeitskontext schnell spürbar wird: Sie denkt in zwei Parteien.

Im Arbeitsalltag ist die Realität selten so einfach. Ein Konflikt zwischen zwei Kolleg*innen betrifft fast immer mehr Menschen. Kolleg*innen haben Stellung bezogen. Führungskräfte haben reagiert – oder weggeschaut. Das Team hat sich verändert. Wer diese Dynamiken ausblendet, löst den sichtbaren Konflikt – aber nicht seine Ursache. Und nach kurzer Zeit ist alles wieder wie vorher.

Restorative Circles denken anders:

Mediation arbeitet bilateral – RC arbeitet systemisch. Nicht nur die zwei Konfliktparteien kommen zusammen, sondern alle, die vom Konflikt betroffen sind. Das schafft ein vollständigeres Bild – und nachhaltigere Lösungen.

Mediation sucht Kompromisse – RC sucht Verständnis. Ein Kompromiss bedeutet, dass beide Seiten etwas aufgeben. Verständnis bedeutet, dass beide Seiten wirklich gehört wurden. Der Unterschied in der Nachhaltigkeit ist deutlich spürbar.

Mediation braucht alle – oder gar nicht. RC findet auch ohne alle einen Weg. Wenn eine Partei nicht teilnehmen möchte, ist klassische Mediation meist blockiert. Ein Restorative Circle kann auch dann einen geschützten Dialograum schaffen – und schafft oft erst dadurch die Bereitschaft bei der zögerlichen Person.

In diesem Training lernst du nicht nur die Methode – du verstehst auch, warum sie in komplexen Konfliktsituationen wirksamer ist als klassische Mediation. Und wann welcher Ansatz der richtigere ist.

Zum Reinhören

Erfahre in nur 10 Minuten, was Restorative Circles ausmacht, wie sie funktionieren und warum sie eine der effektivsten Methoden zur Konfliklärung sind. Wir waren zu Gast im Podcast Methoden-Montag:

Was dich im Training erwartet

In unserem Training erhältst du nicht nur fundiertes Wissen über die Methode der Restorative Circles, sondern Raum für Selbsterfahrung, Reflexion und Austausch. Du erlebst die Haltung, die diesem Prozess zugrunde liegt, und übst in einer sicheren Lernumgebung erste Anwendungsschritte.

Wir haben diesen Training bereits mit über 150 Führungskräften, Coaches, Mediator*innen und Berater*innen aus verschiedenen Branchen durchgeführt. Die Rückmeldung, die wir am häufigsten hören: „Ich dachte, ich kenne Konfliktarbeit – aber das hier war anders."

Nach dem Training bist du nicht allein. Teilnehmende werden Teil einer aktiven Community, die auch nach den drei Tagen weiterlebt – mit regelmäßigen Treffen, Online-Formaten und kollegialem Austausch. Wir begleiten dich dabei, das Gelernte wirklich in deinen Alltag zu übertragen. 

Du möchtest mehr über die Restorative Circles erfahren?

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und mehr Hintergründe findest du in unserem Buch »Restorative Circles Workbook«.

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Nächste Termine

  • Mittwoch, 4. November bis Freitag, 6. November 2026 in Köln 
  • Mittwoch, 2. Dezember bis Freitag, 4. Dezember 2026 in Köln 
  • Mittwoch, 20. Januar bis Freitag, 22. Januar 2027 in Köln  

Keine Zeit für unsere Termine? Kein Problem! Wir bringen die Restorative Circles direkt zu euch – individuell angepasst an eure Organisation oder euer Unternehmen.
Schreib uns, um mehr Infos zu erhalten. 

 

Auf einen Blick

Deine Coaches für das Training

Dana Hoffmann ist Moderatorin, Trainerin und Coachin für Führungskräfte und Teams. Als systemische Organisationsentwicklerin berät und begleitet sie Organisationen und Teams auf dem Weg zu effektiven Meetings, einer wirksamen Feedback- und Konfliktkultur und mehr Psychologischer Sicherheit. Als Journalistin ist sie es gewohnt, sich in kurzer Zeit in komplexe Themen einzuarbeiten und Konflikte zu entschlüsseln. Sie moderiert seit mehr als zehn Jahren verschiedene Bühnen- und Podcast-Formate und ist seit 2021 auch im ZDF-Magazin »Volle Kanne« zu sehen.

Hendric Mostert ist Wirtschaftspsychologe, Organisationsentwickler und Mediator. Mit seiner Leidenschaft für neue Arbeitsweisen treibt er Veränderungsprozesse in Unternehmen voran. Er begleitet Teams, Führungskonstellationen und Organisationen sicher durch Konflikte hindurch. Er wurde für seine herausragende Arbeit mit dem New Work Award und dem HR Influencer Award ausgezeichnet. Seit über zehn Jahren ist er in der Wirtschaft unterwegs und hat viel erlebt – vom Großkonzern über klassische Managementberatung bis hin zu Start-ups. Hendric teilt mit Leidenschaft vielfältige Einblicke in seine Arbeitspraxis.

          

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Bereit, Konflikte wirklich zu klären – statt nur zu managen?

Restorative Circles Training

  • 3 intensive Lerntage mit Selbsterfahrung und Praxis
  • Get-Together & Gemeinsames Abendessen am ersten Workshoptag
  • Dein persönliches Exemplar vom Restorative Circles Workbook
  • Persönliche Lernmaterialien und Handouts für die Anwendung danach
  • Vorlagen für Präsentationen & Agenden zur Anwendung im Arbeitskontext
  • Supervision & Übungsgruppe im Conflict Culture Club
  • Persönlicher Support nach dem Workshop – damit das Gelernte wirkt
  •  Gesunde Snacks, Mittagessen, guter Kaffee und kühle Getränke  


1.290 EUR zzgl. USt. für die ersten 5 Plätze

danach 1.490 EUR zzgl. USt.

 

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